Gemeinderat

27.09.2019

Wir wünschen eine glückliche Zukunft!

Stefanie Heil, Gemeinderätin der SPD Fraktion, heiratete vergangenen Samstag ihren Daniel.
Herbert Benzschawel, Vorsitzender der SPD Gemeinderatsfraktion, überbrachte zusammen mit Gabriele Mandel den beiden die Glückwünsche der Fraktion und des Ortsvereins

Günter Friederich verabschiedet

Zahlreiche Gäste waren am 26.06.2019 in die Alte Kelter nach Kochendorf gekommen, um Günter Friederich nach 25 Jahren Engagement aus dem Gemeinderat zu verabschieden. In festlichem Rahmen würdigte Bürgermeister Frey die Verdienste von Günter Friederich und umriss in seiner Ansprache die Entwicklung von Bad Friedrichshall, zu der Günter Friederich mit Wissen und Erfahrung wesentlich beigetragen habe. Mit Worten des Dankes und der Anerkennung für seine langjährige Arbeit im Gemeinderat verlieh Bürgermeister Frey an Günter Friederich die goldene Ehrennadel der Stadt Bad Friechrichshall. Herbert Benzschawel, Vorsitzender der SPD-Fraktion, hob in seiner Rede Günter Friederichs Einsatz für den Naturschutz und die Kultur hervor und betonte, dass dessen Handeln immer stark sozial geprägt war. Im Namen des gesamten Gemeinderates bedankte sich Herbert Benzschawel für die gute Zusammenarbeit. Günter Friederich hielt in seinen Schlussworten einen kurzen Rückblick und unterstrich, dass es unwichtig sei, was man als einzelner Gemeinderat wolle. Um für die Bürgerinnen und Bürger etwas erreichen zu können, sei stattdessen ganz wesentlich, ein Teamplayer zu sein. Nach der offiziellen Feier nutzten die Gäste gerne die Gelegenheit, um im Sinne von Günter Friederichs Abschiedsmotto „… es war eine gute Zeit!“ Rückschau zu halten oder die künftige Kommunalpolitik zu beleuchten.

Gabriele Mandel

Überreichung der goldenen Ehrennadel durch BM Frey

Günter Friederich – Herbert Benzschawel – Annemarie Lutz-Friederich

Artikel in Heilbronner Stimme

https://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/nord/lokales/Abschied-nach-25-Jahren-im-Bad-Friedrichshaller-Gemeinderat;art140901,4214379

MeineSTADTerleben

Am 13. Februar waren wir zu Gast in der DRK-Residenz und konnten uns vor Ort ein Bild über die Arbeit der Pflegeeinrichtung machen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe MeineSTADTerleben sind unserer Einladung ca. 35 Bürgerinnen und Bürger gefolgt. Stadträtin Gabi Mandel sensibilisierte in ihrer Begrüßung für das Thema Pflege und wie sich auch in Bad Friedrichshall die Bevölkerungsentwicklung im Zeichen des demografischen Wandels hin zu einer älteren Gesellschaft hin entwickeln wird. Andreas Haupt, Leiter der Residenz und Karin Remmlinger, Case-Management, erläuterten uns ihre Arbeit mit pflegebedürften Menschen vor Ort in Bad Friedrichshall und wie sie mit innovativen Ansätzen und unterschiedlichen Projekten den Herausforderungen in der Pflege begenen. Es  freuten wir uns auch, dass Rainer Hinderer, Landtagsabgeordneter der SPD für den Wahlkreis Heilbronn, an diesem Abend auf das Thema Pflege einging. Die Politik hat bereits an einigen Stellschrauben gedreht, aber es liegen noch zahlreiche Aufgaben vor ihr. In einer anschließenden Diskussions- und Fragerunde wurde klar deutlich, dass vor allem die finanzielle Ausgestaltung der Pflege besser geregelt werden muss und hier vor allem Bund und Land gefragt sind. In ihrem Fazit ging Stadträtin Stefanie Heil auf die Notwendigkeit sich auch als Kommune mit dem Thema Pflege zu beschäftigen und hier im Gespräch mit den Akteuren vor Ort an Lösungsansätzen für die Versorgung durch Ärzte und Pflegeeinrichtungen – sowie Diensten zu arbeiten, ein.

Stellungnahme der SPD-Fraktion zum Wirtschaftsplan der Stadtwerke 2019

Sehr geehrte Herr Bürgermeister Frey,

sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

verehrte Gäste,

an den Dank meiner Vorrednerinnen und Vorredner für das gesamte Team der Stadtwerke möchte ich mich gleich zu Beginn anschließen. Denn ein Plan, egal wie gut er auch ist, muss schließlich im laufenden Betrieb in die Tat umgesetzt werden – und hierfür sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich, denen wir an dieser Stelle auch sehr herzlich danken.

Nun möchte ich zu einzelnen Geschäftsfeldern und deren Planung für 2019 kommen:

Die höchsten Umsatzerlöse können beim Gasverkauf verbucht werden. Eine enorm wichtige Sparte für die Gesamtbilanz unserer Stadtwerke. Ich möchte hier auch wieder, wie bereits in den vergangenen Jahren anmerken, dass man als Kunde der Friedrichshallter Stadtwerke Ansprechpartner direkt vor Ort hat und dies in unserer heutigen Zeit wichtig und sehr hilfreich ist.

Im Bereich der Wasserversorgung möchte ich vor allem auf die Investitionen eingehen. Hier wurde das Großprojekt Hochbehälter Heuchlingen erst abgeschlossen, warten schon die nächsten Herausforderungen vor allem finanzieller Art auf uns. Im kommenden Jahr muss eine Lösung für eine Erhöhung des Eigenwasseranteils gefunden werden. Die Quelle Schwarzbrunnen in Kochendorf ist Ansatzpunkt. Hierfür sind erste Gelder bereit gestellt. Eine immer größer werdende Stadt benötigt auch immer höhere Wasservorhaltungen. Dies ist derzeit bereits garantiert. Dennoch müssen wir in die Zukunft schauen und um das Brunnenwasser gezielter nutzen zu können, sind größere Investitionen notwendig. Hier könnten wir nach Kooperationen mit anderen Stadtwerken suchen, denn zahlreiche andere Kommunen stehen ebenso vor solchen Herausforderungen.

Ich möchte auch in diesem Jahr wieder auf unser Solefreibad eingehen. Mit einem geplanten negativen Ergebnis von über 876.000 € schluckt es alle erzielten Erlöse der anderen Bereiche. Warum es sich dennoch lohnt und so wichtig für unsere Stadt ist, hat ein Artikel aus der Heilbronner Stimme vom 5. Dezember deutlich gemacht. Unter der Überschrift „Bäder-Allianz schlägt Alarm“ fordert die SPD im Landtag ein Investitionsprogramm für sanierungsbedürftige Bäder. Im Artikel wird weiter ausgeführt, dass mittlerweile landesweit knapp 60 % der Kinder nicht schwimmen können. Denn es fehlen wohnortsnahe Möglichkeiten zum Erlernen. Wir in Bad Friedrichshall haben ein tolles und modernes Bad, das diese Möglichkeiten bietet. Wir dürfen darüber glücklich sein und nehmen damit auch die hohen finanziellen Verluste in Kauf.

An dieser Stelle noch ein Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger: eine moderne E-Ladesäule wurde am Rathaus mit Fördermitteln geschaffen – sie wartet darauf, noch intensiver genutzt zu werden.

Als Abschluss möchte ich dem Team der Stadtwerke drei Punkte für 2019 mit auf den Weg geben:

  • Kooperationen müssen ein Weg für die Zukunft sein
  • Beiträge zur Energiewende wurden bereits getätigt, können aber immer noch ausgebaut werden
  • und hoffen wir, dass wir anders wie im Plan doch noch mit einem kleinem Plus oder zumindest mit einer schwarzen Null abschließen können

Die SPD Fraktion stimmt dem Beschlussantrag zu und bedankt sich nochmals beim Team für die gute Arbeit.

 

Stefanie Heil