Aktuelles

Die neuen Ortschaftsräte stehen fest

Die SPD ist wieder in allen Ortschaftsräten vertreten.

Im Ortsteil Plattenwald:

  • Pfähler, Roland 234 Stimmen
  • Schwab, Eugen 216 Stimmen
  • Hülsebusch, Karl-Heinz 209 Stimmen

Im Ortsteil Duttenberg:

  • Mandel, Gabriela 333 Stimmen
  • Pfitzenmaier, Ralf 136 Stimmen

Im Ortsteil Untergriesheim:

  • Hajek, Reiner 286 Stimmen

Die neuen Ortschaftsräte bedanken sich bei ihren Wählern

Stellungnahme zur Schulentwicklungsplanung

Von: Gabriele Mandel

Nachdem wir uns im März 2013 im Rahmen der Gemeinderatsklausur erstmalig mit dem Thema Schulentwicklung befassten, können wir heute die Entscheidung über die Zukunft der Glück-Auf-Werkrealschule und der Otto-Klenert-Realschule treffen. Dies ist das Ergebnis der sachlichen und zielführenden Arbeit im Arbeitskreis Schulentwicklung, aber sicher auch der konstruktiven Zusammenarbeit der beiden Schulleiter Frau Schepputat und Herrn Dillig zu verdanken.

Die Verbundschule mit einer gemeinsamen Orientierungsstufe in Klasse 5 und 6 – ist als für Bad Friedrichshall richtige Option – Konsens bei allen Beteiligten, auch hier bei uns im Gemeinderat. Bei der Lernfahrt letzte Woche konnten wir eindrucksvoll erfahren, wie groß die Bandbreite der Möglichkeiten im Rahmen einer Verbundschule ist. In Neckarsteinach ein Modell, bei dem alle Schüler der Klassen 5 – 7 gemeinsam unterrichtet werden und die Differenzierung innerhalb des Unterrichts stattfindet. In Bretzfeld ein Modell, bei dem die Schüler beider Schularten weitgehend getrennt unterrichtet werden und das gemeinsame Lernen im Rahmen der Wochenplanarbeit oder bei Projekten umgesetzt wird. Beide Modelle werden von den Schulleitern überzeugend vertreten, entsprechen der Vorstellung der individuellen Förderung der Kinder und finden ein hohes Maß an Zustimmung bei den Eltern.

Die Zuständigkeit für die Erarbeitung des für unsere Verbundschule passenden Konzeptes liegt bei den Schulen. Die Schulleitungen, Lehrerkollegien und auch die Eltern sind gefordert, sich in diesen Prozess einzubringen. Wir sehen in beiden Schulen die hierfür nötige Sachkompetenz und ein großes Potenzial, welches alle Möglichkeiten der pädagogischen Weiterentwicklung zulässt. Sehr wichtig ist uns, dass alle Beteiligten umfassend informiert und eingebunden werden, denn nur dadurch können vorhandene Vorbehalte abgebaut und Verunsicherung vermieden werden. Akzeptanz in den Lehrerkollegien und bei den Eltern ist die grundlegende Voraussetzung für eine positive Entwicklung hin zur Verbundschule.

Das Zusammenwachsen der zwei bisher selbständigen Schulen sollte sich auch durch einen dem entsprechenden neuen Namen ausdrücken. Auch wäre positiv, wenn es künftig innerhalb der Verbundschule nicht mehr ‚Hauptschüler‘ und ‚Realschüler‘ gibt und stattdessen vielleicht eine Zuordnung der Schüler über Klassenbezeichnungen o. ä. möglich ist. Denn: wie Frau Schepputat so schön sagte: Sprache schafft Wirklichkeit.

Beste räumliche Voraussetzungen für die neue Verbundschule entstehen durch die Generalsanierung der Realschule. Zusammen mit den Räumen der GAWRS bieten sich dann viele Ansätze, das Schulleben sinnvoll zu organisieren und zu gestalten. In diesem Zusammenhang sollte von Anfang an auch die mögliche Umsetzung einer Mensa diskutiert und geprüft werden. Wir halten eine Mensa für wichtig, denn sie bietet nicht nur die Möglichkeit zu Essen, sondern ist vor allem auch ein Ort der Begegnung und des sozialen Lernens. Die Nachfrage nach Ganztagesbetreuung ist nach wie vor hoch und sicher für viele Eltern auch ein Kriterium bei der Auswahl der Schule für ihre Kinder. Da wir in Konkurrenz zu umliegenden Schulen stehen, sollte baldmöglichst die Einführung eines offenen Ganztagesbetriebes angestrebt werden.

Abschließend wünschen wir Frau Schepputat und Herrn Dillig sowie allen beteiligten Lehrkräften und Eltern den nötigen Elan und gutes Gelingen bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben.

Die SPD-Fraktion stimmt der Einrichtung einer Verbundschule einstimmig zu.

Weihnachtsessen 2013

Von: Fritz Gutmann

Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Mitglieder und Freunde der SPD,

Herzlich Willkommen zu unserem Jahresabschluss mit Ehrungen und traditionell zu unserem gemeinsamen Weihnachtsessen. Es freut mich immer wieder, und Eure Zusage zeigt die besondere Verbundenheit, zu unserem Ortsverband. Herzlich Willkommen Christina und Josip Besonders darf ich von unseren diesjährigen Jubilaren für 40 Jahre Treue zur SPD Hans Walter begrüßen. Die weiteren Jubilare für 40 Jahre, Martin Lörcher hat sich entschuldigt, wie auch Gertrud Siefert die aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen kann. Herzliche Grüße soll ich Euch von Irmgard Häffele mitteilen, und bittet um Verständnis, dass sie nach dem Tod von ihrem und unseren Fritz, heute nicht teilnehmen kann. Wir werden ihre Ehrung in unserer Jahreshauptversammlung vornehmen.

Gustav Siefert ist gar 60 Jahre Mitglied in der SPD, ich soll viele Grüße von Gustav ausrichten, er wäre gerne gekommen, kann aber, bedingt durch einen Sturz bei dem er sich den Oberschenkelhals brach, nicht mehr außer Haus gehen. Was für ein SPD Jahr. Das Jahr 2013 steht für die deutsche Sozialdemokratie im Zeichen großer Jubiläen. 150 Jahre SPD. Am 23.Mai 1863 hat der Schriftsteller Ferdinand Lassalle zusammen mit einigen Arbeitern in Leipzig die weltweit erste sozialdemokratische Partei gegründet, den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein. Mit einer Ausstellung im Rathaus, die Innenminister Reinhold Gall eröffnete, wurde die Geburt der SPD von unserem Ortsverein entsprechend gefeiert. Am 18.12. wäre Willy Brandt 100 Jahre alt geworden. Als regierender BM von West-Berlin, Außenminister und als Kanzler veränderte er die Bundesrepublik wie kein zweiter Politiker. 1913 in Lübeck geboren, seit 1930 Mitglied der SPD, 1957- 1966 Regierender Bürgermeister in Berlin. Nach dem Tod Erich Ollenhauers wurde er zum Vorsitzenden unserer Partei gewählt. Außenminister unter Kiesinger, 1969 – 1974 Bundeskanzler. Unvergessen, und nicht nur in Deutschland, sein Kniefall im Dezember 1970 vor dem Ghetto Mahnmal in Warschau. 1971 Verleihung des Friedensnobelpreis in Oslo. 1976 – 1992 , Präsident der Sozialistischen Internationale.  1986 übernachtete er im Schloss Lehen und empfing eine Abordnung unseres OV. 1992 erkrankte er, am 30. Mai 1992 verließ Brandt die Klinik und begab sich zusammen mit seiner Frau in sein Haus nach Unkel, das er bis zu seinem Tod nicht mehr verließ. Zu einem unglücklichen Vorfall kam es am 20. September 1992: Als Michail Gorbatschow Brandt unangemeldet besuchen wollte und sich mit Gorbatschow an der Sprechanlage des Hauses meldete, hielt Brandts Ehefrau dies für einen schlechten Scherz und verweigerte dem Besucher den Zutritt. Sie glaubte nicht, dass tatsächlich Gorbatschow vor der Tür stand.

Helmut Schmitt, der am 23.12. 95 Jahre wird, bekannte freimütig bei einem seiner letzten Besuche am Krankenbett in Unkel, sie hätten sich ausgesprochen, alle früheren Streitfragen seien vergessen und er werde Brandt “auch fürderhin” seinen Freund nennen. Brandts Gesundheitszustand verschlechterte sich ab August 1992 zunehmend. Am 8.10.1992. starb ein großer Sozialdemokrat und Verfechter von Frieden und Freiheit. Grün-Rot in Stuttgart, so schnell vergeht die Zeit: die grün-rote Landesregierung in Stuttgart hat bereits die Hälfte der Wegstrecke in dieser Legislaturperiode zurückgelegt. Lt. Klaus Schmiedel unserem Fraktionsvorsitzenden im Landtag, Grund zum Halbzeit feiern!

In kürzester Zeit ist es uns trotz einer gewaltigen schwarz-gelben Erblast und Investitionsstaus gelungen, den versprochenen Wechsel anzupacken. Aber man muss auch eingestehen, dass einige Vorhaben zu schnell, ohne die notwendige Gründlichkeit und Nachhaltigkeit angegangen worden sind. Grund zur Freude, unser Abgeordneter Reinhold Gall macht als Innenminister einen sehr guten Job.

In Berlin entscheiden nach der basta Politik und Schröders Agenda 2010, sowie der Rente mit 67 von Franz Müntefering, nun die 474820 Mitglieder ob es eine Große Koalition, und damit einige Korrekturen gibt. Vergessen darf auch nicht, unter welchen Umständen der Vertrag ausgehandelt wurde. Die SPD hat bei der Wahl Ende September rund 16 Prozent weniger erreicht, als die CDU. Im Gegensatz zu 2005, als die beiden Parteien fast gleichauf lagen, trägt dieser Koalitionsvertrag, wenn auch nicht alle Wünsche erfüllt werden, und trotz aller notwendigen Kompromisse, jedoch eine deutlich erkennbarere sozialdemokratische Handschrift als der der letzten Großen Koalition. Über 200.000 Mitglieder haben bereits abgestimmt. Aber darüber wird uns Josip nach dem Essen aus erster Hand berichten.

Im nächsten Jahr finden Kommunalwahlen und die Europawahl statt. Damit wir wieder eine vollständige und gute SPD Liste für den Gemeinde.- und Ortschaftsrat aufstellen können, benötigen wir Eure Unterstützung. Ich möchte allen Danken die für unsere Partei mitgearbeitet haben, in Partei- Kommunal- oder wie Josip in vorderster Stellung in Berlin.

Ich möchte Euch ein friedliches Weihnachtsfest und erholsame Feiertage wünschen! Kommt gut rüber ins neue Jahr. Denn wir brauchen Euch motiviert und engagiert, um unsere SPD nach vorne zu bringen.