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Änderung im medizinischen Leistungsspektrum des Klinikums am Plattenwald: Verlagerung der gesamten Gynäkologie und vorzeitige Verlagerung der Geburtshilfe an das Klinikum am Gesundbrunnen

Sitzung des Kreistages am 27.04.2015 in der Bergwaldhalle in Jagsthausen,

Beenden der Abteilung Geburtshilfe am Klinikum am Plattenwald:

Auszug aus der Beratungsvorlage „………Nach der ursprünglichen Planung soll die Geburtshilfe am Plattenwald mit Bezug der Neubauten eingestellt werden (s. o. Strukturbeschluss). Inzwischen zeichnet sich ab, dass der Neubau des Klinikums am Plattenwald etwa ein halbes Jahr früher in Betrieb gehen kann als der Teilneubau des Klinikums am Gesundbrunnen. Dies macht in jedem Fall eine Interimslösung erforderlich. Die SLK-Geschäftsführung schlägt vor, das Leistungsangebot der Geburtshilfe beim Klinikum am Plattenwald schon vorzeitig zu beenden. Der Aufsichtsrat der SLK-Kliniken GmbH hat dem Vorgehen in seiner Sitzung am 13.3.2015 zugestimmt………“

Protokollauszug der ablehnenden Stellungnahme zur Verlegung der Geburtenabteilung und Gynäkologie weg vom Plattenwald hin zum Gesundbrunnen von Kreisrat HP Friede: ……KR Friede (SPD) möchte nochmals begründen, wieso ein großer Teil der SPD-Fraktion Bedenken habe und deshalb dem Beschlussantrag nicht zustimmen könne. Mit dem Strukturbeschluss 2006 seien bereits Entscheidungen getroffen worden, die die Basis der Gesamtfinanzierung beider Häuser betreffen würden. Dies habe damals schon insgesamt nicht die Zustimmung der SPD-Fraktion gefunden. Er kritisiert, dass die Geburtshilfe und die Gynäkologie vorzeitig verlagert werden würden. Bei dem geplanten Provisorium von 12 Monaten habe seine Fraktion ein schlechtes Gefühl, auch wenn man wisse, dass der Landkreis mit den Krankenhäusern sehr gut aufgestellt sei. Trotzdem könne und wolle man dem Beschluss an diesem Tag nicht so zustimmen. Ihm sei bewusst, dass in den Kliniken sehr gute Arbeit geleistet werde und das gesamte Personal oftmals mehr gebe, als erwartet werde. Er hoffe im Interesse aller Beteiligten, dass man mit dem Provisorium gut über die Runden kommen werde.

Beratungsergebnis: 47 Ja-Stimme(n), 2 Gegenstimme(n), 17 Stimmenthaltung(en)