Wasser ist immer ein Thema

Veröffentlicht am 23.11.2023 in Gemeinderatsfraktion

Das mit dem Abwasser ist so eine Sache: Das Wasser, das wir jeden Tag selbstverständlich nutzen, das Wasser, welches wir beim Duschen, Baden, Wäsche waschen, Spülen etc. verwenden, muss entsorgt und gereinigt werden. Dazu bedarf es Abwasserleitungen, Sammler und Pumpen, welche das Wasser zur Kläranlage befördern. Am Ende wird es in der Kläranlage des Abwasserzweckverbandes gereinigt, an dem auch die Stadt Bad Friedrichshall beteiligt ist.

In den älteren Baugebieten wird das Regenwasser von den Straßen und den Dächern zusammen mit dem Schmutzwasser entsorgt. Bei (Stark-)Regenereignissen kommen deshalb große Mengen Wasser in der Kläranlage an. Heute gibt es in den Neubaugebieten dafür extra Leitungen. D.h. heute werden zwei komplett getrennte Entwässerungssysteme parallel aufgebaut.

Im Grunde stimmt der Spruch: Das Wertvollste einer Stadt liegt unter der Straße.

Ableitung und Entsorgung von Wasser kostet Geld. Für jedes Baugebiet werden entsprechende Entwässerungseinrichtungen gebaut, welche die Stadtentwässerung bereitstellt. Auf den Geländen sind die Bauherren für die Errichtung und Unterhaltung von entsprechenden Zuleitungen zuständig.

Das, was für die Errichtung und den Erhalt sowie die Unterhaltung der Entwässerungseinrichtungen an Kosten anfällt, aber auch das, was an laufenden Kosten z.B. auch bei der Bearbeitung des Abwassers im Abwasserzweckverband entsteht, muss über Gebühren vom Bürger bezahlt werden.

Diese Gebühren werden alle zwei Jahre neu berechnet. Für das Schmutzwasser wird die Menge von verwendetem Frischwasser, für das Regenwasser die versiegelte Fläche von Grundstücken den Berechnungen zugrunde gelegt. Alle zwei Jahre befasst sich der Gemeinderat neu mit den Gebühren. Je nach Investitionsaufwand und laufenden Kosten aus den zurückliegenden Jahren können diese im Einzelfall dann auch mal sinken, obwohl klar ist, dass sie im nächsten Zeitabschnitt wieder steigen werden.

So sind die Kosten in 2022 mit 1,87 €/m³ im Vergleich zum Zeitraum zuvor mit 1,95 €/m³ berechnet worden – also gesunken. Aufgrund von Energiekostensteigerungen, veränderten Abwassermengen, erhöhten Zinsen (für die Vorfinanzierungen) von großen neuen Abwasserbauwerken wird der Gemeinderat nun wieder einer Steigerung zustimmen müssen.

Dies betrifft das Regenwasser ebenso wie das Schmutzwasser. Insgesamt werden dank der vorausschauenden Planung durch die Verantwortlichen trotz großer Baumaßnahmen die Gebühren im Vergleich zu den umliegenden Kommunen noch immer im moderaten Bereich liegen.

Silke Ortwein, SPD-Gemeindedrätin

 
 

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